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Alt 30.04.2013, 20:04
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Honeyslab Honeyslab ist offline
Opulentik-Popper
 
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Standard Chillen in der Beauty-Free-Area Acapulco

Es ist Samstag Nachmittag, als ich am Acapulco >klick< eintreffe. Oben auf dem Berge finde ich noch mehrere freie Parkplätze vor. Erstaunlich zu dieser Zeit. Der Club scheint noch nicht überfüllt zu sein.

Ela nimmt meine Freikarte (meinen Dank dafür an Freiercafe und Club) entgegen. Dabei wechseln wir einige freundliche Worte.

Warum allerdings bei Einlösung einer Freikarte das Schlüsselarmband ohne Pappkärtchen überreicht wird, wie das sonst üblich ist, werde ich wohl nie verstehen. Angeblich hat das was mit der späteren Abrechnung zu tun. Diesen Zweck würde aber eine Notiz auf dem Pappkärtchen sicherlich auch erfüllen. Nachteil der Methode: die gewitzteren Mädel erkennen den Gast als Freikarteninhaber und schliessen daraus möglicherweise auf einen Forenschreiber.

Auch der Barraum >klick< ist für einen Samstag um diese Uhrzeit noch recht leer. Dort treffe ich auf zwei Forenkollegen, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe und wir verfallen alsbald dem üblichen Fachsimpeln.

Es herrscht eine „chillige“ Atmosphäre. Die Musiklautstärke ist angenehm, der Bass nicht zu stark eingestellt. Mein Blick schweift fasziniert über ein herrliches Mädelpanorama. Eine Reihe der Mädels sind schon seit Jahren oder immerhin Monaten hier, darunter auch einige Rückkehrerinnen, die nach teils längerem Heimaturlaub oder Arbeitsaufenthalten in anderen Clubs wieder hier ihre Dienste anbieten und sich auf den Sofas räkeln. Neben der größten Gruppe von Rumäninnen und Bulgarinnen sind auch 5 Latinas (darunter Servicegranate Naomi, atemberaubend schön) und eine Asiatin (Urgestein Sherry) anwesend. FK Fins Lieblingsdarstellerin zieht an mir vorbei und ignoriert mich willentlich. Ich erblicke aber auch mindestens 20 neue Damen, die vor meiner 3-wöchigen Besuchspause noch nicht anwesend waren. Holla die Waldfee.

Überwiegend gut gelaunt, teilweise verschmitzt mit Blicken flirtend, ziehen einige Mädel an uns vorbei. Viele Top aussehend, sowohl was Figur als auch Gesicht anbetrifft. Ein Lied von Bernd Stelter zieht mir durch den Sinn: „Mal hat man Glück, mal hat man Pech, mal hat man Ghandi, und keiner weiß, was kann die“. Ich habe mir angewöhnt, den Top aussehenden Mädels mit einer gehörigen Portion Skepsis zu begegnen. Sie sind nett anzuschauen, wie die Garnierung an einem schön gedeckten Tisch. Gegessen, sprich von mir gebucht werden sie aber nur nach klarer Empfehlung. Meist widerstehe ich der Verführung des Urteils durch Schönheit. Proust hat gesagt "Überlasst die schönen Frauen den Männern ohne Fantasie". Die besten Erfahrungen habe ich häufig mit den etwas unscheinbareren Mädels gemacht. Was mich nicht daran hindert, die Mädels im Geiste alle einmal durchzunehmen, um das Genußpotential einzuschätzen.

Einige beherrschen das mühelose Zurschautragen von Anmut, andere schreiten würdevoll dahin, wie eine Ein-Frau Prozession. Und du, Mädel? Trübsal ist nicht das einzige, was man blasen kann! Oh, da schiebt Silikon Walli ihren teuren Vorbau durchs Bild. Ihre Titten sehen aus wie angeschraubte Tupperdosen. Ja, hier herrscht die Diktatur des Boulevariats.

Stundenlang kann ich hier sitzen, mit Forenkollegen fachsimpeln, mit Mädels flirten, mit meinen Blicken verschiedene Sinuskurven nachfahren, entspannt abwägen, welcher ich ein Einführungsangebot machen möchte, sprich, mit welcher Augenweide koital aktiv zu werden ein Genuss sein könnte… Dabei bleibe ich völlig entspannt. Mein zuständiges Organ tarnt sich in jungenhafter Unschuld.

In der oberen Etage >klick<, speziell im Pornokino, gehen die Mädel etwas aktiver auf die Gäste zu. Viele Clubbesucher kommen extra deswegen hierher, um sich etwas animieren zu lassen. Als atmosphärisch störend empfinde ich allerdings, dass sich eine Reihe von Gästen lang auf einigen Sofas zum Schlafen niedergelegt haben. Davon können auch die konstant schlechte technische Qualität des Kinoprojektors und die erotisch gesehen abtörnend abstossenden Filme nicht ablenken.

„Komm ficken, Schatzi“, werde ich von einer Zuckerpuppe mit unverhüllten, frei schwebenden Riesen-Melonen gelockt. Ja, Sabrina, ich weiß, daß du ne Klasse CDL bist. Schliesslich hast du mir schon vor 2 Jahren, damals noch unter dem Namen Raffaela, ein hervorragendes Zimmer geliefert. Vielleicht später. Jetzt erst mal raus ins Freie.

Es ist einer der ersten sonnigen Tage nach der langen Winterperiode. Entsprechend schön ist es, im umbauten Aussenbereich mit Bademantel und unter den wärmenden Strahlern in die Sonne zu blinzeln, und sich den Magen vollzustopfen. Mist, Hähnchenschnitzel sind mal wieder keine da. Also nur Pommes rot-weiß. Die Pommes sind, vermutlich dank der neuen, offenen Warmhaltevorrichtung von hervorragender Qualität. Wenn es jetzt noch ein kleines Salatbuffet gäbe, wäre ich vollauf zufrieden. Stundenlang genieße ich den Aufenthalt dort im Kreise zweier weiterer Forenkollegen.

Gegen 22Uhr verlasse ich entspannt und zufrieden den Club. Das war ein schöner Tag.


Fazit Acapulco:

Wie in meinem Besuchsbericht oben beschrieben, hatte ich einen sehr anregenden und angenehmen Aufenthalt. Als Stammgast werde ich den Club auch weiterhin regelmäßig besuchen. Jedoch gibt es, wie überall im Leben, Licht und Schatten. Deshalb möchte ich stichpunktartig beschreiben, was ich generell im Acapulco gut finde, und was weniger.


Die Eintrittspreise sind, selbst nach der letzten Erhöhung, moderat. 30€ zur Happy Hour und 40€ zu den anderen Zeiten sind akzeptabel. Dafür sind Ambiente und die Versorgung mit Essen schlichter als in den Clubs, die 50€ oder mehr nehmen. Allerdings veranstaltet der Club inzwischen fast jeden Samstag eine sogenannte Party mit 50€ Eintrittspreis, deren einziger Mehrwert in Form von Alkohol für mich uninteressant ist. Deshalb und wegen der dann vorherrschenden Überfülle mit Gästen meide ich solche Tage.


Bei den Zimmerpreisen haben sich die Selbstständigen Unternehmerinnen auf moderate 40€ je angefangene halbe Stunde geeinigt. Die meisten unter Ihnen akzeptieren eine Überschreitung von ca 5 Minuten ohne Aufrundung auf die volle halbe Stunde.


Das Line UP ist bezüglich Anzahl und Optik überwältigend. 60 bis 90 CDLs, bei Partys auch über hundert, bevölkern die beiden Etagen des Clubs. Viele sehen sehr gut aus. Es überwiegen Rumäninnen und Bulgarinnen. Dazu kommen einige Latinas, ein bis zwei Asiatinnen, gelegentlich auch Polinnen, Russinnen, Lettinnen, …

Vormittags sind ca. 10 bis 20 Damen anwesend. Die Zahl erhöht sich dann fortlaufend über den Tag bis auf o.g. Max-Zahlen. Ab ca. 17 Uhr sind fast alle da. Die Letzten treffen gegen 20Uhr ein, insbesondere an den Tagen, wo der Club bis morgens um 5Uhr geöffnet hat.


Der Servicestandard der SW hat ein sehr gemischtes Niveau. ZK und FO sind für viele Damen selbstverständlich, insbesondere ZK sollten aber ggf. bei der Anbahnung erfragt werden, denn manche von den sehr jungen CDLs haben den Servicegedanken noch nicht hinreichend verinnerlicht. ZK und Anblasen bereits auf dem Sofa im Aufenthaltsbereich sind (mit Ausnahme des Kinos) unüblich, wären aber sozusagen als „Arbeitsprobe“ und „Vorglühen“ nicht uninteressant.

Ich habe mir angewöhnt, bevorzugt Mädel zu buchen, über die ich bereits von anderen Gästen mit ähnlichem Geschmack positive Rückmeldungen erhalten habe. Das Fachsimpeln über die Servicebereitschaft der diversen Damen ist neben dem eigentlichen Vollzug zu einer meiner Lieblingssportarten geworden.

Wer nur nach Optik aussucht, wird selbst bei gutem Bauchgefühl das eine oder andere enttäuschende Zimmer erleben.


Zur sprachlichen Kommunikation ist Deutsch nicht immer möglich. Viele der Damen sprechen immerhin ein akzeptables bis hervorragendes Englisch. Einige jedoch sprechen neben ihrer Muttersprache noch Italienisch, Spanisch, Türkisch, … aber weder Deutsch noch Englisch.


Die Kleiderordnung der Mädel sagt mir teils zu, teil auch nicht: einige Damen gehen topless, ihre Brüste lachen mir unverdeckt entgegen. Andere tragen anregende Netzdessous o.ä. Leider gibt es auch eine Reihe von phantasielosen Bikiniträgerinnen.


Das Essen ist reichlich und meist von ausreichender Qualität, allerdings nicht sehr vielfältig. Insbesondere vermisse ich ein Salatbuffet, aus dem ich mir selbst eine Mischung zusammenstellen kann. Auch eine Schale mit Äpfeln und Bananen wäre schön, so daß man sich jederzeit einen frischen Geschmack in den Mund zaubern könnte.

Pech für den späten Frühstücker: gekochte Hühnereier sowie Tomaten- und Gurkenscheiben sind meist schon vor 12Uhr mittags alle. Nachgelegt wird nicht. Fragt man an der Bar höflich und freundlich nach, kann man je nach Personal schon mal eine pampige Antwort bekommen. Ansonsten ist das Frühstück in Ordnung.


Der Barservice ist personenabhängig gut bis fragwürdig. Einige Damen sind stets bemüht und freundlich. Andere je nach Laune auch schon mal unfreundlich bis pampig und zeigen deutlich, daß meine Wünsche lästig sind.

Die Musik ist mit Ausnahmen nicht zu laut und somit dem Zweck meines Hier seins angemessen: Erfahrungsaustausch mit den Forenkollegen, Kontakte knüpfen und scherzen mit den Mädels sowie Wellness in entspannter Atmosphäre genießen.

Die Ausnahmen sind z.B. freitags und samstags ab ca. 18Uhr, insbesondere auf sogenannten Partys, wenn ein Diskjockey die Mucke auflegt. Das stört, so was braucht kein Mensch. Für mich meist ein Grund, den Club zu verlassen.

Die Spinde im Umkleideraum sind sehr klein: nur halbe Höhe, und dabei auch noch sehr schmal. Da ist es nicht einfach, meine Kleidung und meine Utensilien unterzubringen. Anzugträger haben ein großes Problem, ihre Kleidung hinterher wieder knitterfrei zu entnehmen. Ausreichende Sauberkeit ist sowohl im Hygienebereich, im Barraum als auch auf den Zimmern im Allgemeinen vorhanden.

Eine Reihe von Zimmern sind nach oben offene Kabinette, die intensive akustische gegenseitige Teilhabe mit den nebenan Poppenden bescheren. Vollständig geschlossene Zimmer gibt es jedoch auch genügend. Eine Übersicht über die Ausstattung der Zimmer findet sich hier im Acapulco-Forum unter dem Titel Aca: Bilder & Honeys Pläne >Klick<
Ausserdem gibt es draussen zwei Fickhütten, die insbesondere im Sommer gut frequentiert sind.

Dank des Aussenbereiches ist der Gast nicht auf die Innenräume beschränkt. Draussen läßt sich im Sommer gut chillen, essen und, demnächst verstärkt, rauchen.

Dadurch gibt es auch die Möglichkeit, nach der Sauna in frischer Luft wieder abzukühlen. Leider ist innerhalb der Sauna ein recht helles Licht installiert. Dadurch kann man den Kerlen vom Barraum aus auf die gut beleuchteten Eier gucken. Umgekehrt kann man durch die Blendwirkung nicht mehr so gut die Mädels im Barraum beobachten.


Die Gästestruktur variiert über den Tagesverlauf. Von morgens bis in den frühen Nachmittag überwiegen mitteleuropäisch geprägte Gäste. Ab ca. 18Uhr dominieren dann südländische Mitbürger das Bild. Ab ca. 20Uhr ist es dann dank dieser Gruppe gerappelt bis beängstigend voll, sodass die überwiegend vom Wellnessgedanken geprägten Gäste dann das Haus verlassen. Dies wird forciert durch die Forderung einer Nachzahlung von 10€ bei Überschreitung der 18Uhr-Grenze bei den Gästen, die nur den Happy-Hour Preis von 30€ gezahlt haben.

Am frühen Abend stellen die Besitzer grosser schwarzer Limousinen ihre dicken Schlitten mitten auf den Parkplatz, sodass Gäste aus den hinteren Bereichen des Parkplatzes z.T. Schwierigkeiten haben, den Club zu verlassen. Das finde ich ziemlich unverschämt.

Das Ambiente ist schlicht, aber ok. Grossräumige Etagengestaltung, Wellnessmöglichkeiten mit Schwimmbad und Massage, Sauna mit Blick auf Innenraum, Frühstück ab 10Uhr mit gewissen Einschränkungen, Mädelauswahl, genügend Zimmer, wenn auch z. T. mit Macken, Aussenbereich zum Chillen. Andererseits Schimmelflecke an der Decke, insbesondere in der oberen Etage, steige ich die Treppe hinauf, tropft es mir feucht in den Nacken, der Kinoprojektor und die Filmeauswahl sind mies, häufig sind nicht alle Toiletten verfügbar und die Duschzeitintervalle sind kurzatmig sowie die Temperatur oft zu gering bis kalt, bzw. schwer einzustellen, …

Diese Liste liesse sich endlos fortsetzen.

Dennoch ist und bleibt das Acapulco mein Stammclub, denn das Preis-/Leistungsverhältnis ist angemessen und mit den Schwächen kann man sich mit ein wenig Anpassungsfähigkeit arrangieren.
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Sprache ist die Zivilisation an sich. Das Wort, sogar das widersprüchlichste Wort, hält den Kontakt - es ist die Stille die isoliert. -Thomas Mann-

Geändert von Honeyslab (01.05.2013 um 08:40 Uhr)
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