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Alt 01.02.2010, 16:31
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bergischerKerl bergischerKerl ist offline
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Beitrag Dolce Vita – Erstbesuch

Teil 1
Nach den beeindruckenden Bildern von Macchiato unter der Überschrift Rundgang durchs Dolce Vita (DV) konnte ich nicht anders, als bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit diesem Club einen Besuch abzustatten, und heute schon bot sich diese Gelegenheit.

Anfahrt mit dem Auto

Gegen 11 Uhr machte ich mich aus dem Zentrum des Bergischen Landes auf den Weg nach Düsseldorf. Das Dolce Vita ist wirklich sehr einfach über die A 46, Ausfahrt Holthausen/Reisholz zu erreichen. Die Wegbeschreibung auf der homepage von D V ist einfach und zutreffend: von der Autobahn aus fährt man am Ikea vorbei und dann nur geradeaus bis zum Zamek-Schild, wo es gilt, nach links abzubiegen. Das DV liegt dann gleich als zweites Gebäude auf der linken Seite.

Etwas schwieriger gestaltet sich für den Ortsfremden schon die Parklatzsuche. Das DV verfügt nicht über einen eigenen Parkplatz. Das Gebäude befindet sich in einem Gewerbegebiet, Grundstücksausfahrten aller Orten und vor allem Parkverbot-Schilder. Ich erwischte noch einen freien erlaubten Parkplatz am Straßenrand. Ich habe mich später nach Parkmöglichkeiten erkundigt und die Auskunft bekommen, Mann könne die Straße weiterfahren und bei der nächsten Gelegenheit rechts abbiegen, wo der Parkplatz eines Getränkemarktes ausreichend Platz böte.

Räumlichkeiten und erste Schritte

Geht Mann auf das äußere Eingangstor des DV zu, ertönt ein Summer – offensichtlich Videoüberwacht – und die Tür lässt sich aufdrücken. Der Weg führt an dem durch einen Sichtschutz abgegrenzten Außenbereich des Clubs vorbei auf ein Gittertor zu, das – ebenfalls Videoüberwacht – sich öffnen lässt, wenn wiederum ein Summen ertönt. Durch eine angelehnte Haustür tritt Mann dann in das Gebäude ein und befindet sich am Empfang. Der Empfangstresen liegt rechter Hand und wird von einer netten Dame gehütet. Bereits der erste Eindruck ist positiv: angenehme Farbtöne, geschmackvolle Einrichtung.
Ich offenbarte, dass dies mein erster Besuch sei, wurde kurz in die Gepflogenheiten eingeführt und entrichtet, da ich bereits um 11.30 Uhr vor Ort war, nur einen Obolus von 25 € - Happy Hour. Ich erhielt einen Schlüssel für den Spind, der an einem in Hotels üblichen Schlüsselschild hing, eine Karte, deren sichere Aufbewahrung mir ans Herz gelegen wurde, da bei Verlust 100 € zu zahlen seien, und das obligatorische Eisbärfell, das auf dem Rücken mit einem Kreisrunden DV-Emblem versehen ist. Die Empfangsdame begleitet mich dann zum Umkleideraum. Dieser ist zu erreichen, wenn man der Empfangstheke den Rücken zuwendet und geradeaus auf die Lounge zugeht. Nach wenigen Schritten zeigt sich rechts eine Maueröffnung, durch die Mann zu einer Treppe und über diese ins Kellergeschoß gelangt.

Der Umkleideraum ist ausreichend groß. Zwei formschöne Gartenbänke aus Holz bieten Gelegenheit zum Sitzen. Eine ausreichende Anzahl von ersichtlich sauberen Badelatschen steht in einem Regal bereit und, der Höhepunkt, die Spinde reichen vom Boden bis in Kopfhöhe, so dass sie wirklich ausreichend Platz auch für eine winterliche Bekleidung bieten. Nach Aufschließen der Spindtür findet Mann dann auch die beiden frischen Badetücher, die zur Verfügung gestellt werden.

Nachdem ich mich meiner Straßenkleidung entledigt hatte und ins Eisbärenfell geschlüpft war, begab ich mich zur Dusche, die, geht Mann wieder Richtung Treppe, gleich auf der linken Seite liegt. In sauberem Zustand und vor angenehm braun gefärbten Fliesen laden drei Duschköpfe zur Reinigung ein. Die Temperatur des Wassers lässt sich gut einstellen und des Wassers Sprudeln wird nicht durch eine Zeitautomatik abrupt beendet.

Gereinigt und erfrischt erklomm ich die Treppe ins Erdgeschoß, wandte mich dort nach rechts und stand im Eingang zur Lounge.
Die Lounge wird beherrscht von der Theke, die mit zwei Flügeln geradeaus und nach rechts weisend eine Reihe von Hockern als Sitzgelegenheiten aufweist. Wendet sich Mann nach rechts, so stehen dort einige Stehtische mit Hockern und wenige Meter dahinter einige Tische mit Bänken an der Wand. Vom Eingang nach links springt nach hinten, also wieder Richtung Empfang, ein kleiner Raum weg, in dem 4 doppelsitzige Sofas stehen, je zwei gegenüber mit kleinen Tischen dazwischen.

Geht Mann geradeaus an der Theke vorbei gelangt Mann in einen weiteren Raum, in dem an der Wand Sofas oder gepolsterte Bänke mit dazu passenden niedrigen Tischen aufgestellt bzw. angebracht sind. Während zwei große Bildschirme an der Wand neben dem Eingang der Lounge und an der hinteren Wand des Nebenraums Pornofilme zeigen – übrigens der sehr ästhetischen Art von Arthur Blake – läuft in dem dritten Raum auf dem dortigen Großbildschim ein Sportkanal. Von dem „Sportzimmer“ aus nach links geht es in einen weiteren Raum, der dem Buffet dient.

Auf dem Weg zum „Sportzimmer“ nach links befindet sich eine Tür. Durch diese gelangt Mann auf eine überdachte Terrasse, die jetzt zur Winterzeit mit durchsichtigen Planen nach vorne und zu den Seiten versehen war, so dass ein Wintergarten entstanden ist, der mit zwei großen Standheizlüftern geheizt wird. Hier stehen eine Anzahl gemütlicher zwei- und dreisitziger Sofas aus rotem und weißen Leder. Der Vorteil dieses Raumes ist vor allem, dass nach Schließen der Tür zur Lounge die manchmal etwas laute Musik der Lounge gedämpft ist und Mann sich in Ruhe entspannen kann.
Nach rechts zur Seite aus dem Wintergarten heraus führt eine Tür in den Außenbereich, wo sich die Sauna und ein recht großer Pool befinden. Aufgrund des Schneefalles habe ich davon abgesehen, den Außenbereich etwas näher zu erkunden. Andere Eisbären nutzten die Sauna und kühlten sich anschließend – ohne sich vorher abzuduschen – in dem Pool ab; als Saunafreund empfinde ich das als eine leider nicht sehr hygienische Vorgehensweise.

Die „Verrichtungszimmer“ befinden sich in der ersten Etage. Sie sind ausreichend groß, sauber, individuell und nach meiner Auffassung sehr geschmackvoll eingerichtet – das gilt jedenfalls für die beiden Zimmer Nr. 2 und Nr. 4, die ich aufgesucht habe, und für das arabische Zimmer (Nr. 3?), in das ich einen Blick werfen konnte. Papiertuch-Rollen und Papierkörbe sind vorhanden, stehen oder liegen aber nicht frei im Zimmer herum, sondern sind geschickt in Kästen oder Teilen der Möblierung untergebracht. Die Zimmer sind angenehm gedämpft beleuchtet und mit passender, nicht zu lauter Musik beschallt.

Insgesamt ist das DV nicht so weitläufig, wie es etwas das Aca (Lounge und Nebenräume innen im DV sind vielleicht so groß wie im Aca die Theke mit Buffet und Eßtischen) oder gar die PSR sind, aber jedenfalls größer als das Babylon (das sind die Clubs, die ich bisher kennen lernen durfte). Es ist – ich wiederhole mich gerne – alles geschmackvoll eingerichtet und sauber – Macchiatos Bilder täuschen nicht. Natürlich gibt es auch Abstriche: So fehlte mir zum Beispiel eine Liege, auf der ich mich ganz individuell hätte ausstrecken mögen. Aber vielleicht stehen diese im Sommer im Außengelände zur Verfügung.

Zu den Aktivitäten und – vor allem – zu den DLs im zweiten Teil.
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Geändert von bergischerKerl (01.02.2010 um 19:02 Uhr) Grund: Tippfähler
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