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Alt 01.02.2010, 19:01
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bergischerKerl bergischerKerl ist offline
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Standard Dolce Vita - Erstbesuch

Teil 2

Nachdem ich die Räumlichkeiten etwas erkundet hatte, nahm ich auf einem der Hocker an der Theke Platz und beobachtete das Geschehen – Quatsch: ich hielt nach schönen, scharfen, geilen, sexy Frauen Ausschau!

Ich war überrascht, wie viele Frauen gegen 12 Uhr schon da waren, ich schätze um die 15, und wie groß der Frauenüberschuß war; neben mir trieben sich vielleicht noch 5 andere Eisbären in der Lounge herum. Dieser Frauenüberschuß hielt übrigens während der gesamten Zeit, in der ich mich in dem Club aufhielt, an. Und die zweite Überraschung: bei den DLs gab es keine Ausreißer: alle schlank, alle gutaussehend. Vielleicht wären die Liebhaber von Körbchengröße D und größer etwas enttäuscht gewesen, da ich in dieser Klasse mir nur eine gesehen habe, dafür aber schlank mit Körbchengröße D!!

Im DV wird durchaus etwas animiert, in einer für mich bislang zumeist angenehmen Art und Weise. So kam es, als ich in Kontakt mit zwei schönen Augen an dem anderen Flügel der Theke geriet, dass sich die dazugehörige DL zu mir auf den Weg machte und sich auf den Hocker neben mich setzte. Es handelte sich, wie ich schnell herausfand, um Katy, eine Polin, die schon in ihrem siebten Lebensjahr nach Deutschland kam und deshalb ein akzentfreies, perfektes Deutsch spricht. Auf der DV-homepage ist angegeben, sie sei 23 Jahre alt. Mir hat sie gesagt, sie sei 27, aber sie geht locker auch für 23 durch. Der Rest der homepage-Beschreibung ist zutreffend und die Bilder belegen, das sie wirklich attraktiv ist, wobei übrigens nicht nur der Bauchnabel ein Piercing trägt. Faszinierend waren aber tatsächlich ihre großen, dunklen, strahlenden Augen, die auf den Bildern leider nicht zu sehen sind. Es entwickelte sich ein angenehmes Gespräch, wobei letztlich nicht sie drauf drängte, auf ein Zimmer zu wechseln, sondern ich den Anstoß gab.

Um an einen Schlüssel für ein Zimmer zu kommen, ist der Einsatz der beim Eintritt übergebenen Karte erforderlich. Mann geht mit seiner/n Auserwählten (im Falle eines Dreiers) zum Empfangstresen und legt die Karte vor. Die Empfangsdame trägt den Namen der Schönheit/en sowie die Uhrzeit ein und übergibt einen Zimmerschlüssel sowie ein schwarzes Laken von angenehmer Stoffqualität. Dann geht es hinauf in die erste Etage, das zur Schlüsselnummer passende Zimmer wird aufgesucht (wobei der Schlüssel vor die Tür gelegt wird). Als Gentleman hat der Mann die Aufgabe, das Bett mit dem Tuch zu bedecken (empfinde ich angenehmer als die andernorts übliche Methode mit Handtüchern), während die Schönheit/en das in der ersten Etage befindliche Bad aufsuchen, um „sich frisch zu machen“ (so haben es jedenfalls Katy und die später noch Auserwählte getan). Wenn sie dann nach drei oder vier Minuten zurückkehren, kann das beginnen, wozu das Zimmer aufgesucht worden ist. Was mit Katy und mir abgegangen ist, entnehmt bitte dem gesonderten Bericht unter DV: Katy. Jedenfalls habe ich nicht ganz die Entspannung erreicht, die ich beabsichtigt hatte.

Mach Beendigung der Verrichtung sucht Mann in Begleitung der DL(s) wieder den Empfang auf und legt die Karte vor. Die Empfangsdame entscheidet nach einem Blick auf die Uhr und unter Berücksichtigung der auf der Karte eingetragenen Uhrzeit, wie hoch der zu entrichtende Betrag ist. Das sind für jede angefangene Viertelstunde 25 € (Sonderwünsche extra nach Preistafel am Empfang), wobei ich meine festgestellt zu haben, dass eine gewisse Vorlaufzeit (zum frisch machen) berücksichtigt wird. Nach Bekanntgabe des Betrages sucht Mann dann in Begleitung der DL(s) den Umkleidebereich auf und übergibt aus dem Spind den hoffentlich verdienten Lohn.

Wie angedeutet und woanders zu beschreiben befand ich mich nach meinem ersten Zimmer noch weiter unter Druck. Deshalb setzte ich mich eilends – eine möglich Stärkung am Büffet außer Acht lassend – wieder an die Theke und hielt nach einer neuen Gespielin Ausschau. Schnell wurde ich fündig. Mir war nach exotisch und meine Wahl fiel auf Naomi, die nach DV-homepage aus Nigeria stammen soll, mir aber sagte, ihre Heimat sei Jamaika. Auch hier gibt die DV-homepage eine gute Beschreibung und aussagekräftige Bilder, die bis auf eine Ausnahme zutreffen. Sie trägt diese langen geflochtenen wohl künstlichen Haare nicht mehr in blond, sondern in bunt – insgesamt ein sehr schöner, farbiger Anblick. Ich sprach sie an der Theke sitzend an, bat sie aber, es sich mit mir zusammen auf einem der Sofas im Wintergarten gemütlich zu machen. Mit Naomi, die nur ein paar Brocken deutsch spricht, führte ich die Unterhaltung in Englisch, so dass ich mal wieder gezwungen war, mein wenig praktiziertes Schulenglisch zu aktivieren. Es entwickelte sich aber ein offenbar für beide angenehmes Zusammensein, was maßgeblich daran lag, dass zunächst Naomi handgreiflich wurde und in meinen Eisbärenanzug griff, offensichtlich um mein bestes Stück einer ersten Prüfung zu unterziehen (übrigens habe ich öffentlich Aktivitäten ansonsten nicht bemerkt). Als dieser Test ersichtlich zu ihrer Zufriedenheit (und zu meiner) ausfiel, gingen wird dann zu immer intensiveren Küssen über, so dass alsbald die Entscheidung klar war, ein Zimmer aufzusuchen – ansonsten hätte mein Periskop, dass aus dem Eisbärenfell hervorlugte, noch zu sehr Aufsehen erregt.

Über die Aktivitäten, die sich dann auf dem Zimmer abspielten, werde ich unter DV: Naomi berichten. Hier nur der Hinweis, dass der Aufenthalt eine Stunde währte und zu meiner völligen Entspannung führte.

Nach dieser körperlichen Betätigung lechzte ich nach einer körperlichen Stärkung am Büffet. Dort hatte ich bei meinem ersten Rundgang nur etwas Brotbelag entdeckt, so dass ich von Frühstück ausging, was mich nicht reizte. Jetzt, so gegen 14.30 Uhr, hoffte ich auf eine kräftige warme Mahlzeit. Aber Oweh, die Enttäuschung war groß, neben drei kleinen Brötchen und einigen Hotdogs in einem Wärmebehälter: nichts. Und ich stehe nun gar nicht auf heiße Hunde. Meine Rettung war Obst – ein Apfel entkernt und ich Achtel geschnitten musste reichen, wovon ich noch einer netten DL auf ihre Bitte hin ein Stück abgab. Später konnte ich aber aus dem Wintergarten heraus beobachten, dass auf dem Außengelände ein Grill in Gang gesetzt und dann auch ordentlich mit Fleisch bestückt wurde.

Ich holte mir noch einen Milchkaffe und setzte mich in den Wintergarten. Bald kam Naomi dazu, die sich natürlich unmittelbar unter eines der Standheizgeräte platzierte und sich zusätzlich an mich kuschelte; es ist ja warm in Jamaika, während es in Düsseldorf schneite. Anfangs saß uns nur eine blonde Rumänin gegenüber, mit der ich mich etwas auf deutsch unterhielt – ich habe vergessen, nach ihrem Namen zu fragen. Nach einiger Zeit gesellte sich eine weitere schwarze Schönheit zu uns, die ich als Gloria identifiziert habe. Und mit dieser jungen Schönheit kam Leben in die Unterhaltung. Sie ist offenbar ein Sprachentalent – Englisch, Französisch, Portugiesisch, etwas Japanisch könne sie, natürlich kein Deutsch – und unterhielt sich mit der Rumänin auf Spanisch, was diese neben Italienisch und Englisch natürlich auch perfekt beherrschte. Mehr und mehr bekam ich mit meinem rudimentären Englischkenntnissen trotz meines großen Latinums Minderwertigkeitkomplexe. Das hinderte mich allerdings nicht, diese lebendige Unterhaltung zu genießen, bis ich mich gegen 15.30 Uhr verabschiedete, da sich mein Zeitfenster schloss. Gloria verabschiedete mich mit der Bemerkung, dass ich bei meinem nächsten Besuch auf jeden Fall mit Naomi und ihr einen Dreier machen müsse. Ich finde, das ist eine hervorragende Idee.

Ich legte Eisbärenfell ab, triste Alltagskleidung an und gab dann mit lobenden Worten über den Club bei der Empfangsdame Schlüssel und Karte ab. Gut gelaunt und mit der Überzeugung, dass das zwar der erste, aber nicht der letzte Besuch im Dolce Vita gewesen ist, verließ ich das Haus.
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Geändert von bergischerKerl (02.02.2010 um 07:48 Uhr) Grund: Tippfähler
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